Europa im Strudel eines globalen Umbruchs

Die Welt ist im Umbruch; Jahrzehnte lange Gewissheiten fallen in sich zusammen, anerkannte Regeln der Zusammenarbeit werden vom Tisch gefegt und geben den Raum frei für eine rückwärts gewandte imperiale „Ordnung“; es ist „die Macht des Stärkeren“, die wieder triumphiert.
Es ist die (falsche) „Kraft“, die wir dachten mit dem „Ende der Geschichte“ (Fukujama) hinter uns gelassen zu haben.
Es ist „die regelbasierte Ordnung“, die wir „auf ewig“ implementiert zu haben glaubten und die wir nun „von einem Tag auf den anderen“ verloren haben.
Vor diesem fundamentalen Trugschluss stehen nun alle Europäer und müssen (wieder) lernen, „die Sprache der Macht“ zu artikulieren; wir Europäer müssen wieder im Klaren sein, dass wir nur Frieden haben werden, wenn wir zusammenstehen und uns gemeinsam stärken.
Die europäische Antwort – Die VISION der Vereinigten Staaten von Europa (VSE)
Wir Europäer mit den vielen kleinen und mittelgroßen Nationen müssen darauf eine schlüssige und starke Antwort finden und die kann unseres Erachtens nur darin bestehen, dass wir Europäer unsere Stärken (politisch und verteidigungsstrategisch) bündeln, dass wir „MIT EINER STIMME SPRECHEN“! Die Antwort auf diese VISION sind nach unserer Auffassung die (politischen) Vereinigten Staaten von Europa (VSE) mit einem ersten Unterziel der KERN-VSE aus Frankreich & Deutschland, den beiden größten Ländern in der EU. Wir folgen diesbezüglich dem „Europäer“ Rodolfo Di Telo, der eine Trilogie zum Thema „Mehr Europa wagen“ geschrieben hat (siehe Anhang).
Der WEG dorthin – der europäische VORNE-Verein Collegium Europaeum Dietl (CED)
Unsere Erfahrung hinsichtlich der „Zusammenarbeit“ innerhalb der EU ist unseres Erachtens „ausbaufähig“, da die EU ja bekanntlich eine (große) Gruppe von unabhängigen Staaten ist und deren (nationale) Regierungschefs wichtige Entscheidungen nur einstimmig treffen wollen – eine politische Struktur, die oft zu langwierigen Diskussionen mit vielen Blockaden führt und führte.
Wir als transnationaler europäischer Verein Collegium Europaeum Dietl (CED) wollen den „nationalen“ Parteistatus überwinden und uns von Anfang an europäisch definieren. Als europäischer Verein wollen wir in einem nächten Schritt eine TRANSNATIONALE PARTEI „ins Werk setzen“, die wiederum die Vereinigten Staaten von Europa (VSE) zum Ziel hat. EUROPA, die EU – ein föderales Konstrukt aus völlig unterschiedlichen Größen und Regierungssystemen.
Das heutige Europa wird weitgehend von demokratischen Systemen regiert; als westlicher Teil des eurasischen Superkontinents, blickt es aber zurück auf eine Jahrtausende lange Entwicklung von Ethnien und Nationen bis in unsere Zeit, beeinflusst durch Wanderungen unterschiedlicher Völker, grausamer Kriege mit Verdrängung oder gar Auslöschung von ganzen Volksgruppen.
Das Ende des letzten großen Kriegs und der Gründung der Montanunion brachte ein Umdenken im Zusammenleben von vielen westeuropäischen Ländern und ermöglichte sukzessive ein geregeltes und friedliches Wirtschaften unter den europäischen Ländern – die politische Unabhängigkeit der einzelnen Nationen ist aber bis heute erhalten geblieben, jedes Land „macht, was es will“!
So unterschiedlich die Kulturen sind, so verschieden sind die Regierungsformen; es gibt (konstitutionelle) Monarchien, Präsidialsysteme (Frankreich) mit sehr zentraler Regierung oder ausgeprägt föderale Regierungsformen (Deutschland). Diese Unterschiedlichkeit widerspiegelt sich in der EU-Entscheidungsfindung; während zum Beispiel in Frankreichpraktisch alle Entscheidungen zentral in Paris getroffen werden, müssen wiederum die meisten Entscheidungen in Deutschland durch die „16-Länder-Mühle“, ein aufwendiger und oftmals hinderlicher politischer Prozess. Im 21. Jahrhundert angekommen gilt es eine politisch tragfähige „Mitte“ zu finden.
Rodolfo Di Telo spricht von der „Mitte des Europapendels“ (siehe Anlage).
EUROPA, die EU - Ein „zerstrittener Haufen“, geprägt von nationalen Egoismen
So vielfältig unsere europäischen Länder und Regionen mit ihren unterschiedlichen Kulturen und Sprachen/Dialekten sind, so sehr geprägt sind wir Europäer auch durch unsere nationalen Eigenheiten und Egoismen; der wunderbar bunte Strauß an Lebensweisen einerseits auf unserem Kontinent ist andererseits leider oftmals auch der „unüberwindliche“ Hemmschuh hin zu einem gemeinschaftlichen Handeln – der (nationale) Neid und die Missgunst lassen uns oftmals notwendige Entscheidungen bremsen oder gar blockieren, nur um anderen Ländern oder Volksgruppen vermeintliche oder tatsächliche „Vorteile“ nicht zu gönnen.
Wir von CED sind der Überzeugung, dass unser Kontinent zu schön ist, als dass wir ihn uns „auseinanderdividieren“ oder „filetieren“ lassen dürfen. Deshalb laden wir Sie ein bei uns mitzuwirken und zu unterstützen, damit wir Europäer gemeinsam eine sichere und friedliche Zukunft genießen dürfen. Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf www.ced-europa.eu . Als politischer Verein gibt es immer viel zu tun, wir sind deshalb auch über jede finanzielle Unterstützung sehr dankbar. Wir freuen uns auf Sie.

